Ergebnisse der Qualitätsanalyse

Abschlussbericht der Qualitätsanalyse NRW zum Josef-Albers-Gymnasium offiziell vorgelegt

Seit wenigen Wochen ist es nun offiziell: Das gegenüber Schulleitung und Kollegium zunächst nur mündlich mitgeteilte Ergebnis der Qualitätsanalyse wurde dem Josef-Albers-Gymnasium  in Form eines offiziellen Abschlussberichts durch die Bezirksregierung übersandt.

Dem größten Gymnasium Bottrops werden durch das Land Nordrhein-Westfalen  überdurchschnittliche Ergebnisse bei den berücksichtigten Kriterien zum Unterricht, Schulprogramm und dem schulischen Leben attestiert.

Die Qualitätsanalyse NRW ist ein Instrument der Evaluation, mit dem Ziel einer Stärkung der  Eigenverantwortung von Schulen, zur Anregung nachhaltiger Impulse für die Weiterentwicklung.

Bewertungsgrundlage dieser Evaluation ist ein Qualitätstableau des Landes NRW, das einerseits verpflichtende Kriterien überprüft und andererseits schulspezifische Kriterien, die im Rahmen eines Abstimmungsgesprächs im Vorfeld festgelegt werden. Hierbei wurden alle Vertreterinnen und Vertreter der Schulgemeinschaft mit einbezogen und somit nicht nur Schulleitung und Lehrkräfte, sondern auch Eltern, Schülerinnen und Schüler.

Der positive Bericht basiert auf gleich mehrere Urteilsgrundlagen: Zunächst nahm die dreiköpfige Kommission eine Sichtung des Schulprogrammes, der schulinternen Lehrpläne sowie der weiteren verschriftlichten Konzepte des Josef-Albers-Gymnasiums vor, die sogenannte Dokumentenanalyse. Hieran schlossen sich die Schulbesuchstage an, die vom 17.06.2019 bis zum 19.06.2019 stattfanden und in 57 Unterrichtsbeobachtungen mündeten. Überdies fanden Interviews mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und nicht lehrendem Personal sowie mit der Schulleitung statt.

Gegenüber der letzten Qualitätsanalyse im Jahr 2011 konnte das Josef-Albers-Gymnasium die höchste Kategorie um fünf weitere Bestbewertungen steigern. Anregungen der externen Prüfer betrafen lediglich drei Kriterien. Die restlichen Kriterien umfassen das Urteil „gut“.

Die Stärken des JAG wurden vor allem im Hinblick auf das differenzierte Angebot sowie auf die Lehr-, Methoden- und Medienkompetenz attestiert. Auch die Förderung der personalen und sozialen Kompetenz fiel der Kommission der Qualitätsanalyse als überdurchschnittlich auf. Als „mustergültig“ kategorisierte die Kommission unter anderem die Beratungsarbeit gegenüber Schülerinnen und Schülern sowie Eltern mit dem Ziel der bestmöglichen Laufbahnplanung.  Überdies fiel der Kommission als weitere besondere Stärke am Josef-Albers-Gymnasium die Partizipation der Eltern- und Schülerschaft im Schulalltag und dessen demokratische Gestaltung auf, die auch in der Kooperation und Vernetzung mit externen Partnern zum Ausdruck kommt. Besonders hervorzuheben ist das sehr gute Schulklima am Josef-Albers-Gymnasium, das laut der Qualitätsanalyse in vorbildlicher Weise von „gegenseitigem Respekt und Unterstützung“ geprägt ist.

Als Resümee der Qualitätsanalyse hat sich das Josef-Albers-Gymnasium jedoch auch vorgenommen, Einzelaspekte der Unterrichtsentwicklung in den Blick zu nehmen, um die Stärken des Systems Schule noch auszubauen. In diesem Zusammenhang soll künftig etwa die Binnendifferenzierung stärker in den Blick genommen oder auch die Möglichkeiten der Steuerungsfunktion durch das Schulprogramm stärker ausgeschöpft werden. Letzteres wurde hinsichtlich der enthaltenen Konzepte, wie etwa Leistungs-, Medien- oder Methodenkonzept als ausnahmslos kohärent durch die Kommission der Qualitätsanalyse zertifiziert.

Das Josef-Albers-Gymnasium freut sich über den sehr positiven Bericht und nimmt ihn als Anlass, seine Stärken bei der Schul- und Unterrichtsentwicklung auch künftig weiter auszubauen.

GRI