Einblick und Vorbereitung auf ein gestaltungspraktisches, künstlerisches Studium

Ausblick

Eine weitere Mappenberatung ist in Planung.

Mappenberatung durch die HBK Essen

Am 4. Juli besuchte uns Anna Rohrbach von der Studienberatung der Hochschule für bildende Künste Essen. Die Auseinandersetzung mit Arbeiten von Studierenden und eigenen Arbeiten der Schülerinnen war so spannend, dass aus der geplanten einen Stunde zwei wurden.  Anna Rohrbach stellte den Schülerinnen nicht nur die unterschiedlichen Studiengänge vor, sondern hatte auch ein Infoblatt zum Thema Bewerbungsmappe für Kunst und Design dabei. Je nach Studiengang ändern sich folglich die Ansprüche an eine Mappe. Eine Mappe für ein Designstudium (Kommunikationsdesign) sollte bspw. zeigen, dass ihr serviceorientiert denken und arbeiten könnt.

In der Mappe soll man versuchen, seine gestalterische Identität zu zeigen. Was interessiert dich? Wer bist du und wie kannst du das durch deine Arbeiten ausdrücken? Ganz wichtig sei es, dass sich ein roter Faden durch die Mappe zieht. Als Bespiel wurde eine Mappe zum Thema "Fahrrad" gezeigt. Mit dem Fahrrad wurde alles möglich angestellt, was man sich vorstellen kann. Außerdem werde das Arbeiten in Serien bevorzugt, da das Entwicklungspotenzial und Gedankengänge des Bewerbers sichtbar werden würden. Ein Tipp von Anna Rohrbach: Sizzenbuch führen und mit abgeben! Nichts ist authentischer als ein Skizzenbuch, das ihr immer mit euch führt.

Vielen Dank an die Schülerinnen Lina Schreiber, Lara Lückenbach, Maya Mielke aus der EPH und  Meret Deffte, Emily Ristok und Lea Richterich aus der Q1, die sehr interessante Arbeiten zur Dikussion mitgebracht haben! Es war sehr bereichernd und interessant zu sehen, wie ihr euch entwickelt und vor allem weiterentwickelt habt nach der ersten Mappenberatung im März.

Nach der ersten Klausurphase wird ein weitere Mappenberatung stattfinden.

Ich freue mich auf euch!

Text, Fotos: HUT

 

Februar 2019 – Besuch der Hochschule der bildenden Künste, Essen

Am 05.02.2019 besuchte der Leistungskurs Kunst aus der Q1 und Max Spielvogel (Q2) die Hochschule der bildenden Künste in Essen Kupferdreh, um einen Einblick in ein Kunststudium zu erhalten. Hierbei wurden den Schülerinnen und Max von Anna Rohrbach (Studienberatung) die unterschiedlichen Studienorientierungen zu den Bacherlor of Fine Arts mit Malerei/Grafik, Fotografie/Medien sowie Bildhauerei und der Bachelor of Arts mit Game Art and Design, Digital Media Design und Produktdesign vorgestellt. Aus dem Besuch an der HBK konnten die interessierten Schülerinnen und Max Tipps für die Erstellung einer eigenen Mappe mitnehmen, die man benötigt, um sich an Akademien und Hochschulen zu bewerben. Die Fachschaft Kunst bietet am 13. März eine Mappenberatung in Raum 1.63 an. Es werden exemplarische Mappen gezeigt, die als Anregung dienen können. Außerdem werden euch die Mappen-Grundlagen weitergegeben.
Selber tätig werden konnten die SchülerInnen in der Radierung, im Fotostudio und im Zeichensaal, in dem eine braune Papiertüte auf ihr Potenzial als Aquarium, Geschenktüte, Katzentragetasche, Superheld und vieles mehr getestet wurde. 

 

Dezember 2018 

Exzellenzförderung der Jahrgangstufe 9

Im Rahmen der Exzellenzförderung am Josef-Albers-Gymnasium im Fach Kunst haben 16 kunstinteressierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 bereits vor Weihnachten an einem Workshop im Josef-Albers-Museum zum Thema „Von der Fläche zum Raum“ teilgenommen.  In diesem Kunstprojekt wurden die Neuntklässler mit dreidimensionalen Werken aus dem Skulpturenpark sowie zweidimensionalen Werken von Josef Albers konfrontiert, um sie zeichnerisch festzuhalten. 

Die individuellen Eindrücke wurden anschließend in der Werkstatt des Museums in dreidimensionale Arbeiten übertragen, die im offenen Atelier noch fortgesetzt werden können.

Wir , 16 Kinder und Frau Müller, waren im Quadrat und es war toll!

Im Quadrat angekommen wurden wir von Herrn Musehold, dem Museumpädagogen  begrüßt. Während Frau Müller unsere Tickets bezahlt hat, hat Herr Musehold uns erzählt was eine Muse und Kunst ist. 

Mit Klemmbrettern, Papier und Stift sind wir zunächst nach draußen gegangen, um uns verschiedene Skulpturen anzusehen. Die erste Skulptur vor der wir standen, sollten wir zeichnen und dabei überlegen wonach sie aussieht. Wir hatten ganz verschiedene Assoziationen, z.B. ein Portal, ein Auge, eine Schnecke und noch mehr. Nach dem Zeichnen haben wir die Skulptur genauer betrachtet und diskutiert, dass diese aus unterschiedlichen Blickwinkeln jeweils einen anderen Eindruck erzeugt. 

In der nächsten Skulptur haben wir geometrische Formen entdeckt. Beim genaueren Hinsehen haben wir erkannt, dass die Skulptur sozusagen geschnitten wird und von einem Zylinder zu einem Quadrat wird.

Im Museum haben wir im Anschluss Kunstwerke von verschiedenen Künstlern betrachtet, insbesondere aber von Josef Albers. Die Klemmbretter konnten wir nutzen. um kleine Skizzen zu zeichnen und weitere Notizen zu machen. Dabei haben wir uns vieles gefragt. 

Wieso hat er Quadrate gemalt? Warum hat er diese Farben benutzt? Wie lange hat es gedauert die Bilder zu malen? Und mehr.

Unsere Fragen wurden nacheinander durch den Museumspädagogen geklärt und endlich konnte die praktische Arbeit im Werkraum beginnen. Ziel war es, ein dreidimensionales Werk im Raum, den wir uns vorher aus einer riesigen schwarzen Pappe falteten, zu gestalten. Einige haben sich an den vorher erstellten Skizzen orientiert, andere haben eigene Ideen entwickelt. Wir konnten auch nochmal alleine durch das Museum gehen, um weitere Ideen zu bekommen. Den Rest des Ausfluges haben wir im Werkraum verbracht. 

Die Schülerinnen und Schüler die ihre Arbeiten nicht fertig gestellt haben, können in der Schule während des offenen Ateliers weiter daran arbeiten. 

Insgesamt war es sehr schön im Museum und es hat Spaß gemacht dort etwas von der Kunst kennenzulernen und selbst welche zu erschaffen.

Lejla Hüsing, Klasse 9

MUE

 

Oktober 2018

Messe: Traumberuf Medien

Am Donnerstag, den 11. Oktober fuhren Schülerinnen und Schüler der Stufen EPH und Q1 gemeinsam zur Traumberuf Medien Messe nach Köln, wo verschiedene Hochschulen und Akademien jährlich Ausbildungen / Studiengänge aus dem Kreativ- und Kommunikationsbereich vorstellen.
Die Schülerinnen und Schüler konnten sich ab 10 Uhr in Gruppen frei auf dem Messegelände bewegen, wobei es die Möglichkeiten gab, sich kurze Vorträge zu den Studiengängen anzuhören oder an den jeweiligen Ständen der Hochschulen / Akademien nähere Informationen von Professoren und Studierenden zu erhalten. So konnte man schon einen guten Einblick in den möglichen Werdegang (z.B. im Bereich Design, bildene Kunst, Kommunikation oder Journalismus) bekommen, spezifische Fragen (z.B. zur Bewerbung) stellen und bereits erste Kontakte knüpfen. Durch die von den meisten Vorstellenden mitgegebenen Flyer, können die Schülerinnen und Schüler sich nun auch zu Hause näher mit der angestrebten Zukunftsperspektive auseinande setzen und jederzeit Kontakt zu den Hochschulen und Akademien aufnehmen.

Emily Ristok, Q1, LK Kunst

Januar 2017

LK Kunst - SCHNUPPERSTUDIENTAG an der HBK Essen Kupferdreh
Wie genau ein freies Kunststudium an der Hochschule für Bildende Kunst aussieht, wissen die Schülerinnen und Schüler des LK-Kunst jetzt genau. Prof. Dr. Schneider und Prof. Dr. Bertelsheim stellten dem Leistungskurs das Studium vor, erklärten dabei alles rund um den Kosmos Kunstbetrieb und erläuterten das Berufsbild des Künstlers. Nach einer kurzen Pause begann der praktische Teil des Studientages. Jeweils eine Dreiviertelstunde lang wurde figürlich gezeichnet, fotografiert und gedruckt unter der Anleitung von HBK-Dozierenden. Der LK-Kunst konnte seine Fertigkeiten in der bereits bekannten Technik der Kaltnadelradierung vertiefen. Eine besondere Herausforderung stellte das figürliche Zeichnen mit Modell dar, aber nach kurzer Erklärung des 8-Kopfrasters wurde der Bleistift gezückt, um die Figur auf dem Papier entstehen zu lassen. Besonders die Ratschläge zu einer erfolgreichen Mappe und Bewerbung am Nachmittag waren wertvoll für die Schülerinnen und Schüler.
 

Der freien Kunst steht die angewandte Kunst gegenüber. Um in dieser Facette der künstlerischen Studienmöglichkeiten ebenfalls einen Einblick zu erlangen, ist eine weitere Exkursion in Planung, die sich mit (Innen-)Architektur, Kommunikationsdesign, Industriedesign, Modedesign und/oder angewandter Fotografie beschäftigen kann.