Kunst

 

Das Fach Kunst

Das Fach Kunst vermittelt den Schülerinnen und Schülern im Laufe der acht Schuljahre den Umgang mit 'Bildern', wobei der Begriff alle Arten von visuellen Kunstwerken, Bildwelten der Alltagskultur und der eigenen künstlerischen Gestaltung beschreibt. Dazu werden die traditionellen Kunstformen Malerei, Grafik, Plastik, Architektur und Fotografie genauso im Unterricht behandelt wie neuere Kunstrichtungen, z.B. Installationen, Konzept-Kunst und Kunst mit den sogenannten „Neuen Medien“.

Im Kunstunterricht geht es um die Ausbildung des selbstbestimmten, ästhetischen Denkens und Handelns der Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Wahrnehmung, Gestaltung und Reflexion.

Grundsätzlich hat das Fach den Anspruch, den Lernenden in der Unter- und Mittelstufe durch den vielfältigen Umgang mit Materialien, Werkzeugen und Gestaltungsverfahren zunächst grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten bei der Produktion eigener Werke beizubringen. Dabei werden bei den praktischen Aufgabenstellungen sowohl das Sehen und die Fähigkeit zur Rezeption (bewusste Wahrnehmung) wie auch die Fähigkeit zur Reflexion bei der Suche nach kreativen Gestaltungslösungen geschult. Hierbei ist die eigenständige Entwicklung von ersten Ideen, Skizzen und Entwürfen bis hin zur Ausgestaltung und Präsentation der Ergebnisse von hoher Wichtigkeit.

Außerdem ist es auch das Ziel, Bildinhalte in Sprache umzusetzen, d.h. Kunstwerke zu interpretieren und ihre Wirkung auf den Betrachter zu „versprachlichen“ wie auch einen sprachlichen Ausdruck für die eigenen Werke zu finden. Zunehmend gewinnt der Bereich der Analyse von Bildern vor allem in der Oberstufe an Bedeutung und die Schüler und Schülerinnen lernen, Bilder differenziert wahrzunehmen, zu beschreiben, zu untersuchen und zu deuten.

 

Kunst am Josef-Albers-Gymnasium

Die Fachschaft Kunst besteht aus mittlerweile sechs voll ausgebildeten Kunstpädagogen und ist damit in der Lage, das Fach Kunst von der Stufe 5 bis zum Abitur durchgängig zu unterrichten.

Für die Arbeit stehen vier Kunsträume (Altbau + Neubau) zur Verfügung. Die Ausstattung deckt alle für die Behandlung der Themenvorgaben erforderlichen Werkzeuge und Medien von Druckerpresse, Brennofen bis zum vernetzten Computer mit Beamer ab.

Für die Präsentation der Unterrichtsergebnisse (z.B. bei "Kunst und Töne") steht der Fachschaft ein extra dafür eingerichteter Ausstellungsraum zur Verfügung, der freundlicherweise u.a. mit Mitteln des Fördervereins eingerichtet wurde (Hängevorrichtungen, Galerie-Bilderrahmen sowie eine spezielle Lichtanlage).

 Extern arbeitet die Fachschaft mit verschiedenen Institutionen der Stadt zusammen:

  • dem Quadrat alias Josef Albers Museum mit Frau Sarah Sandfort
  • der Kulturwerkstatt und dem Jungen Museum,
  • dem Stadtarchiv mit Frau Heike Biskup,
  • und der Historischen Gesellschaft Bottrop e.V. mit Frau Elsbeth Müller.

 

Schulinterne Lehrpläne und Themen für das Fach Kunst

 

Aktivitäten der Fachschaft Kunst

 

#Kunstnews

 

November 2018

Tag der offenen Tür – 24.11.2018

In diesem Jahr wurde die Fachschaft Kunst mit Frau Müller, Herrn Heidebrock und Frau Hüttermann von der 5e und Schülerinnen aus dem Leistungskurs Kunst tatkräftig unterstützt. Die Jungen und Mädchen aus der 5e haben mit den Besucherkindern Weihnachtskarten gedruckt. So lernten die Kinder das grafische Hochdruckverfahren des Linoldrucks kennen. Auch unser Schülersprecher Luca Alexius (Q1) hat es ich nicht nehmen lassen und eine Karte unter Anleitung der 5e gedruckt. Außerdem hatten die Besucher die Möglichkeit einen halbstündigen Workshop  in das Comiczeichnen mit dem Kunstlehrer Herrn Dr. Düring  zu erlangen. Vor den Kunsträumen wurden die Besucher von weiteren Albers-Schülern und -Schülerinnen in Empfang genommen, um die Gäste durch den Neubau zu führen. Eine Station war unser Ausstellungsraum, in dem Herr Heidebrock Schülerarbeiten, Klausurformate und alle anderen Fragen rund um den Kunstunterricht beantwortete.

Die Fachschaft Kunst bedankt sich ganz herzlich bei den beteiligten Kindern aus der 5e und den Leistungskurs Kunst Schülerinnen!

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Brüssel Exkursion mit den Leistungskursen Kunst - 16.11.2018

So früh sind die Schülerinnen aus der Q1 und Q2 selten in der Schule: 6:50 Uhr. Um 7 Uhr fuhr der Bus dann mit 33 Schülerinnen, Frau von der Höh, Frau Hüttermann und der Kunst-Referandarin Frau Sahli nach Brüssel, um im musée magritte museum genaueres über den Künstler als auch über die Bewegung des Surrealismus zu erfahren. Die Schülerinnen mit Leistungskurs Englisch erhielten eine englische Führung, die beiden anderen Gruppen hatten deutsche Führungen über den Künstler René Magritte. Nach einer Mittagspause in der Fußgängerzone Brüssels trafen wir uns erneut im Museum, um dort den oldmasters and masterpieces auf zwei unterschiedlichen Weisen entgegenzutreten. Für einen ersten Zugang zum Bild wurde das Automatische Schreiben nach André Breton, einer der wichtigsten Theoretiker des Surrealismus, erprobt. Um die analytischen Fähigkeiten der Schülerinnen zu vertiefen, wurde zu einem weiteren Werk eine analysierende Skizze erstellt. Nach diesem weiteren Aufenthalt im Museum teilten sich die Leistungskurse auf und gingen mit ihren LK-Lehrerinnen noch etwas essen und besuchten im Anschluss noch das Manneken Pis

       

Auf der Suche nach einem geeigneten Hintergrund für ein Gruppenfoto fiel die Wahl bereits in der Eingangshalle des Museums auf  Jan Verhas' (1834–1896) "The parade of the schools of 1878 in the presence of King Leopold II", in dem eine Reihe von Schulmädchen mit ihrer Lehrerin die Zentralposition einnehmen. 

 

Go green Albers!

In Anlehnung an HA Schults „Trash people“ gestalteten Schüler und Schülerinnen der 6c zusammen mit Frau von der Höh „Trash animals“ -  aus Müll und Fundstücken bestehende Tiere, die nun auf Plakaten in der Schule ihre Stimme gegen Umweltverschmutzung erheben.

Die witzig-bunten Mülltiere weisen mit ihren Sprechblasen nicht nur auf aktuelle Umweltprobleme hin, wie zum Beispiel Mikroplastik im Ozean, sondern geben ganz konkrete Tipps, was jeder Mensch tun kann, um zum Beispiel Plastikmüll zu vermeiden, nachhaltiger einzukaufen oder ressourcensparender zu leben.

In diesem Sinne: Mehrwegflasche in den Rucksack, mit dem Stoffbeutel zum Einkaufen und auch mal einen Blick in „second hand“ Läden werfen! Auf eine nachhaltige und grüne Zukunft!

 

Kunst und Töne – 12.11.2018

"Mehr Stühle! Wir brauchen viel mehr Stühle.", ruft Herr Klaus und alle packen mit an. Die Stuhlkette von Schüler zu Lehrer zu der Schulleitung zum Elternteil nimmt ein paar Minuten in Anspruch, damit die Bestuhlung für alle Gäste ausreicht. Und dann kann es aber losgehen. Nach einer erfrischenden Begrüßung durch den neuen Schulleiter, Herrn Ingo Scherbaum, und den Fachvoritz Musik, Herrn Holger Klaus, eröffnen die 5. Klässler Paul Koch und Gioia-Marie Hafner aus der 5e den Abend am Flügel. Ein großer Abend für die jüngeren SchülerInnen, da sie zum Teil das erste Mal vor anderen Mitschülern, Eltern, den Lehrern/Lehrerinnen vorspielen. Die ganze erste musikalische Hälfte des Abends zeigen die SchülerInnen von Klasse 5 bis 7, was sie gesanglich, auf der Gitarre, der Trompete und der Harfe können. Die Pause und somit die Ausstellungseröffnung leiteten Frau Hüttermann (Fachvorsitz Kunst) und Frau von der Höh ein. Mit der Ausstellung Querbeet erhalten die Besucher einen eindrucksvollen Einblick in die Unterrichtsinhalte der Kunst von Klasse 5 bis zum Leistungskurs Kunst in der Q2. Neben praktischen Arbeiten aus dem Unterricht wurden gestaltungspraktische Klausuren von der Einführungsphase bis zur Q2 und die Portfolios aus dem Unterricht präsentiert. Die Pause wurde durch die Q2 noch angenehmer gestaltet, da diese heißen Tee, andere Softgetränke und Kuchen an die Besucher verkaufte. Nach dieser Stärkung und tollen Gesprächen spielten die Musiktalente von Klasse 7 bis Q2 auf Querflöte und Klavier als Solist oder im Duett vor. Zwei Höhepunkte bot der Abend: Musiklehrer Holger Klaus mit seiner Violine und Schülerin Celine Koczy (Q2) am Klavier mit Giorni Dispari von Ludovico Einaudi verzauberten das Publikum. Zum Abschluss sang Celine ihren ersten eigenen Song Melodie, den sie mit dem Klavier begleitete. Alle waren sprachlos und applaudierten für das junge musikalische Talent Celine Koczy.

Oktober 2018

Projektkurs im Quadrat: Unperfekte, ästhetische Erfahrungen sammeln

Am 29. Oktober besuchte der Projektkurs die Ausstellung "Bernhard Fuchs, Justin Matherly, Tobias Pils" im Josef Albers Museum Quadrat, um die Positionen und Arbeitsweisen dieser drei Künstler kennenzulernen. In Kleingruppen untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Arbeiten intensiv. So zum Beispiel die fragil wirkenden Skulpturen von Matherly (*1972) aus Beton, Gips und modifizierter med. Gehhilfe. Justin Matherly reizt die Auseinandersetzung mit griechischen und römischen Statuen.

Hier wird Asklepios, unverkennbar an der sich am Äskulapstab winden Schlange, der griechische Gott der Heilkunst, brüchig, zerissen, faserig und rau dargestellt. Paradox also, dass ausgereechnet der Meister der Heilkunde in einem eher kaputten, kranken Status gezeigt wird. Mit dem Titel "it's ok to limp" (Es ist in Ordnung zu hinken) verweist er unmittelbar auf die Karton-Gehilfen-Konstruktion, welche die Funktion des Sockels für die Figur übernimmt. Der "Sockel" ist von innen hohl, einsehbar von einigen Seiten, die Gehhilfe sichtbar und faserige Gipsüberstände sind zu sehen. Diese Position wurde sehr gut von der Albers-Schülerin Nina Waals und ihrem Team vorgestellt. Allen drei Künstlern ist gemeinsam, so stellten die Albers-SchülerInnen fest, ist gemeinsam, dass hier das Unperfekte dargestellt wird, eine Entfaltung von Individualiät und es gehe immer um den Menschen mit seinen kleinen Fehlern. Jetzt nach all diesem Input geht es in die heiße Phase der eigenen Projekte. Wir sind gespannt, was die SchülerInnen zum Thema "Geschichte(n) der kleinen Leute" am 04. April 2019 im Malakoffturm präsentieren.

 

Die OberstufenschülerInnen auf der Messe Traumberuf Medien

Am Donnerstag, den 11. Oktober fuhren Schülerinnen und Schüler der Stufen EPH und Q1 gemeinsam zur Traumberuf Medien Messe nach Köln, wo verschiedene Hochschulen und Akademien jährlich Ausbildungen / Studiengänge aus dem Kreativ- und Kommunikationsbereich vorstellen.

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich ab 10 Uhr in Gruppen frei auf dem Messegelände bewegen, wobei es die Möglichkeiten gab, sich kurze Vorträge zu den Studiengängen anzuhören oder an den jeweiligen Ständen der Hochschulen / Akademien nähere Informationen von Professoren und Studierenden zu erhalten. So konnte man schon einen guten Einblick in den möglichen Werdegang (z.B. im Bereich Design, bildene Kunst, Kommunikation oder Journalismus) bekommen, spezifische Fragen (z.B. zur Bewerbung) stellen und bereits erste Kontakte knüpfen. Durch die von den meisten Vorstellenden mitgegebenen Flyer, können die Schülerinnen und Schüler sich nun auch zu Hause näher mit der angestrebten Zukunftsperspektive auseinande setzen und jederzeit Kontakt zu den Hochschulen und Akademien aufnehmen.

Emily Ristok, Q1, LK Kunst

 

Projektkurs im Stadtarchiv Bottrop

Nach einer Einführung von Frau Biskup in das Arbeiten im Stadtarchiv, hatten die SchülerInnen Zeit in alten Zeitungsartikeln und Büchern, die für sie bereitgestellt wurden, zu stöbern. 

September 2018

Aufbereitung von Geschichte im Museum für Ur- und Ortsgeschichte

Wie Bottroper Geschichte im Museum präsentiert wird, hat sich der Projektkurs genauer angesehen. Dabei wurde die Präsentation von Alltagsgegenständen aus der Urgeschichte Bottrops in Vitrinen, an den Wänden, auf Sockeln, die ständige Chronologie als Ordnungsprinzip, aber auch ein Raum, der von Frau Sandfort liebevoll als Kuriositätenkabinett bezeichnet wurde, da dort von der Brabus Felge bis zum Bottroper Bierkrug ein Konglomerat von Bottroper Vergangenheit gezeigt wird, genauer betrachtet. 

 

 

 

Start des Projektkurses – "Erzähl mich jez bloß nich irgendwelche Dönekes, sondern tuma endlich Butter bei de Fische."

Am 3. September lud die Historische Gesellschaft Bottrop e.V. und der LWL 32 Schülerinnen und Schüler des JAG in den außerschulischen Lernort Malakoffturm ein. Neben den ehemaligen, uniformierten Reviersteigern waren Vertreter der Historischen Gesellschaft und des städtischen Denkmalamtes vor Ort, um den Schülern/Schülerinnen die Geschichte des Malakoffturms und der "kleinen Leute" näherzubringen. Zum Abschluss fand eine Busfahrt durch die Gartenstadt Welheim, eine ehemalige Zechensiedlung, statt. Der Themenspeicher wurde gut gefüllt: Migration unter Tage, Industriedenkmal, Architektur der Zechensiedlung, lauter Döneken ... Welche Geschichten werden die Schülerinnen und Schüler wohl für ihre künstlerische Auseinandersetzung wählen? 

 

August 2018

Projektkurses 2018/19 "Geschichte(n) der kleinen Leute"

In Vorbereitung auf das 100-jährige Stadtjubiläum der Stadt Bottrop 2019 führen die SchülerInnen der Qualifikationsphase 2 des Josef-Albers-Gymnasiums den Projektkurs Kunst/Geschichte unter dem Titel „Geschichte(n) der kleinen Leute“ durch. Oberbürgermeister Bernd Tischler unterstützt das Projekt. Als verlässliche und inspirierende Kooperationspartner stehen uns abermals die Historischen Gesellschaft Bottrop e.V., das Stadtarchiv Bottrop und das Josef-Albers-Museum Quadrat zur Verfügung. 

Politiker behaupten gern, sie setzen sich für die „kleinen Leute“ ein. Doch wen meinen sie überhaupt damit? Wer will überhaupt als „klein“ bezeichnet werden? Was meint man mit „klein“? Hilfesuchende, Arme, Facharbeiter, Arbeitslose. Fest steht nur, dass weder Kinder noch Leute von geringer Körpergröße gemeint sind.

Im Projektkurs kann alles und jeder damit gemeint sein. Die Lernenden sollen sich eine Person, eine Personengruppe aus Bottrop suchen und sich Geschichten erzählen lassen, dokumentieren und dann in eine künstlerische Arbeit transferieren. Zur Verfügung stehen unterschiedliche Medien, Genres, Gattungen wie Zeichnung, Malerei, Fotografie, Film, Performance, Epik, Skulptur/Plastik, Architektur, Portrait, Poesie, Landschaft, Stillleben, Street Art, ...

Das Projekt findet seinen Höhepunkt und gleichzeitig auch Abschluss in einer Vernissage am 04. April 2019 im Industriedenkmal Malakoffturm. Die Ausstellung endet am 13. Mai 2019. Zur Vernissage erscheint eine Dokumentation aller Arbeiten. 

Da der Kurs dieses Jahr aus mehr als 30 Lernenden besteht, wird er von zwei Kunstlehrern geleitet: von Herrn Kyon und Frau Hüttermann.

Und um es mit Julia Engelmanns Worten abzuschließen:  

„[...] also lass uns doch Geschichten schreiben, die wir später gern erzählen [...]“ 

 

Juli 2018

Projekttage 

Mahlzeit – Esswaren auch Ton gestalten und bemalen 

Angelehnt an verschiedene Arbeiten des Künstlers Claes Oldenburg haben die Schülerinnen aus der Jahrgangstufe 5-8 an zwei Tagen täuschend echte Esswaren aus Ton gestaltet, bemalt und in Szene gesetzt. Die Eindrücke des Projektes wurden von zwei Schülerinnen wie folgt festgehalten:

 „Am ersten Tag haben wir uns nach einer kurzen Einführung überlegt, was wir aus dem Ton formen möchten. Danach haben wir unsere verschiedenen Ideen aus Ton gestaltet. Dabei waren verschiedenes Obst und Gemüse sowie Fast Food und Süßwaren am beliebtesten. Wir mussten besonders darauf achten, dass die Übergänge zwischen den einzelnen Tonstücken gut gelingen, damit der Ton nach dem Trocknen nicht zerbricht.

Das Projekt war im Vorfeld sehr schnell ausgebucht und wurde von Frau Müller geleitet. Sie war sehr nett und hat uns sehr viel Unterstützung bei der Gestaltung der einzelnen Ideen geboten. Außerdem hat sie unsere Namen schnell auswendig gelernt.

Am zweiten Projekttag haben wir dann zunächst unsere Lebensmittel aus Ton mit weißer Farbe grundiert. Nachdem die Kuchenstücke, Muffins, Donuts, Pommes etc. getrocknet waren, wurden diese mit Acrylfarbe bemalt. Dank der weißen Grundierung haben die bunten Farben schön geleuchtet. Wir waren stolz, dass unsere Lebensmittel nun so aussahen, wie wir sie uns vorgestellt haben.

Anschließend haben wir das Tonessen noch mit einer Kamera vor einem schwarzen Hintergrund fotografiert. Zusätzlich hat Frau Müller eine Softbox für die Beleuchtung geholt.

Abschließend haben wir noch über die Wir sind bunt – Gala gesprochen und die Präsentation unserer Lebensmittel aus Ton geplant.“         

Julia Staerkert und Mischa Pyrchalla, Klasse 5d

 

Pixel Art

Pixel Art ist eine Stilrichtung in der digitalen Kunst, die Rastergrafiken verwendet und dabei das beschränkte Auflösungsvermögen von Bildschirmen als Stilmittel bewusst herausstellt. An drei Wänden haben die Schülerinnen und Schüler begonnen bekannte Meisterwerke der Kunstgeschichte im Pixelformat  zu gestalten. Im kommenden Schuljahr werden diese Schülerinnen und Schüler in der AG Schulgestaltung die Möglichkeit bekommen, ihre Arbeit zu beenden. 
Konzentriert haben die SchülerInnen Farbfeld für Farbfeld angemischt und an die Wand gebracht. Hierbei haben sie unter anderem gelernt, wie man Farben auf einer Palette anordnet, wie man mischt und Farbnuancen weiterentwickelt. Auch wenn die Arbeit noch nicht vollendet ist, erkennt man bereits die "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci, "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" von Jan Vermeer und "Der Sohn des Menschen" von Rene Magritte. 
 

Mai 2018

Die Kunst-Referendare sind da!

Die Fachschaft Kunst heißt die beiden Referendarinnen herzlich Willkommen und freut sich auf die Ausbildungszeit. Hier stellen sich die beiden Künstlerinnen einmal vor:

Mein Name ist Janne Kistner-Bahr (Paraphe: KST) und ich absolviere seit Mai 2018 meinen Vorbereitungsdienst am JAG in den Fächern Kunst und Ev. Religionslehre. Im kunstpraktischen Teil meines Studiums an der Universiät Essen habe ich mich am liebsten mit Malerei beschäftigt. Abstrakte Malerei und spontanen, experimentellen Farbauftrag fand ich immer am spannendsten, da sich hieraus oft unerwartete Möglichkeiten für die Weiterführung eines Bildes ergaben, durch die sich eine Ergebnisoffenheit im Arbeitsprozess einstellte. In Bezug auf die Kunstgeschichte kann ich mich vor allem für Bilder begeistern, die sich durch eine besondere Farbigkeit auszeichnen, wie die Werke Mark Rothkos, William Turners oder Odilon Redons.

 

 

Ich heiße Sabrine Sahli (Paraphe: SAH) und habe die Fächer Pädagogik und Kunst an den Universitäten Siegen und Essen studiert. Ich freue mich sehr, mein Referendariat am JAG absolvieren zu dürfen. Während meiner kunstpraktischen Ausbildung habe ich neben abstrakter Zeichnung und Malerei vor allem Installationen verschiedenster Art für mich entdeckt. Künstler*innen die mich derzeit besonders inspirieren sind unter anderem Frida Kahlo, Günther Uecker, Fabrizio Corneli und Shizuka Yokomizo. Meine freie Zeit verbringe ich sehr gerne mit Lesen und Handarbeiten. Ich bin sehr gespannt auf die Aufgaben, die in den kommenden Monaten auf mich zu kommen, und freue mich meine Faszination für die Kunst an meine künftigen Schüler*innen weiter zu geben.

 

 

Nächste Termine

11.12.2018 – 18:00

Weihnachtskonzert (St. Cyriakus Kirche)

13.12.2018 – 10:25

Stufe 11 (Q1): Wahl des Facharbeitfaches

13.12.2018 – 19:30 Uhr

Neue Stufe 5: Informationsabend zur Gestaltung der Erprobungsstufe; Cafeteria

20.12.2018 –

Stufe 12 (Q2): Halbjahresende

20.12.2018 – 08:00

Weihnachtsgottesdienst

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