Veröffentlicht am 18.11.2022

Landesweites MINT-EC-NRW-Camp erfolgreich durchgeführt

28 teilnehmende Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC erfahren vom 14. bis zum 16. November, wie die Technologien der Zukunft das Leben vereinfachen können. 

Das 3-tägige MINT-EC-NRW-Camp „Smart Cars“ und „Smart Home“ startete am 14.11.2022, gemeinsam mit der Hochschule Ruhr West, dem zdi-Zentrum Bottrop, dem Josef-Albers-Gymnasium und dem Heinrich-Heine-Gymnasium sowie dem Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. (BWNRW).

Das thematisch zweigeteilte Camp befasst sich mit den Technologien der Zukunft: smarten Autos und der smarten Steuerung von Häusern. „Das Thema Digitalisierung ist ein Megatrend, der unglaubliche Möglichkeiten eröffnet, die Welt nachhaltiger zu gestalten. Wir möchten den zukünftigen Studierenden die Möglichkeit geben, in unserem Camp anhand von praktischen Projekten und modernen Verfahren das Thema aufzugreifen und kennen zu lernen, damit sie für die Zukunft gewappnet sind“ so Herr Prof. Dr. Uwe Handmann, wissenschaftlicher Leiter des zdi-Zentrums Bottrop und Leiter des Instituts Informatik an der HRW.

Im Mittelpunkt des diesjährigen MINT-EC-Netzwerk-Projekts steht die Entwicklung von Smart-Home-Lösungen und die Programmierung von Fahrzeugen der Firma Brabus:

14 Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit, im mehrfach erprobten „BRABUS-Camp“ das Berufsfeld des Fahrzeuginformationstechnikers hautnah zu erleben und zu erkunden. Zusammen stellen sie sich der Herausforderung, ingenieurspezifische Aufgaben aus dem Berufsalltag von Stefan Steinwasser, einem Mitarbeiter bei der Firma BRABUS, zu lösen. Stefan Steinwasser hat selbst an der HRW studiert und für seine Abschlussarbeit mit dieser Technologie gearbeitet. Die Fahrzeuge, an denen getestet und programmiert wird, stellt BRABUS zur Verfügung.

Im „Smart Home-Camp“ setzen sich die 14 Schülerinnen und Schüler der zweiten Gruppe mit Smart Home-Lösungen zur Komfortsteigerung und intelligenten Vereinfachungen für den Alltag auseinander. Diese Programmierungen nutzen sie z. B., um den Alltag von gehbehinderten Personen in einem Krankenhaus grundlegend zu vereinfachen. Unter der Anleitung von Prof. Dr. Stefan Geisler und seinem Team entwickeln die Schülerinnen und Schüler ihre ganz eigenen Ideen zur intelligenten Steuerung, um sie als Szenen für die automatisierten Abläufe zu programmieren. Das Labor zur Mensch-Technik-Interaktion bietet einen kreativen Schaffungsort, bei denen auch Playmobilfiguren eine Rolle spielen.

Das Zusammenbringen von Schülerinnen und Schüler verschiedener Gymnasien ist eine zentrale Netzwerkidee des Nationalen Excellence Schulnetzwerks MINT-EC. Daraus folgend wurde das „BRABUS-Camp“ vor acht Jahren vom Josef-Albers-Gymnasium gemeinsam mit der Hochschule Ruhr West initiiert und konnte in Kooperation mit dem Heinrich-Heine-Gymnasium ausgebaut werden. Dieses Camp findet im Rahmen der Aktivitäten von MINT-EC zur Studien- und Berufsorientierung statt.

Beate Gathen vom Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V., die das Nordrhein-Westfälische MINT-EC Netzwerk koordiniert und für das Netzwerk Lehrerfortbildungen, Schülercamps und den MINT-Tag NRW organisiert, unterstützt das Camp finanziell mit der Übernahme der Unterbringungs- und Verpflegungskosten.

Die Schülerinnen und Schüler aus der Sekundarstufe II kommen in diesem Jahr von MINT-EC-Schulen aus den NRW-Städten Aachen, Bonn, Dortmund, Geseke, Hattingen, Hürth, Lengerich, Moers, Senden, Schleiden, Werne und Bottrop.