Veröffentlicht am 11.07.2025
Freestyle Physics 2025 sehr erfolgreich
Eine möglichst leichte Papierbrücke konstruieren, eine kriechende, schnelle Raupe bauen oder eine Wasserrakete mit langer Flugzeit entwickeln: Jugendliche vom JAG nehmen seit 2004 am Event-Wettbewerb der Uni Duisburg Essen teil und konstruieren technische Exponate mit physikalischem Hintergrund. Vier Schüler des MINT-Kurses 7 schafften es in diesem Jahr sogar aufs Treppchen!
Mit dem ersten und dritten Platz hatten unsere Raupenbauer gar nicht gerechnet, denn viel schneller waren zuvor zwei andere Gruppen im MINT-Kurs 7, eine funktionierende Lösung zu finden. Doch nach der Kopie der mechanischen Konstruktionen und etwas Unterstützung durch den Coach waren es am Ende die Gruppen, die auf die Beschaffenheit der Füße besonders viel mit Gewichtsstücken, verschiedenen Bürsten und Möbelgleitern experimentierten. So durfte die Konstruktion ja nicht laufen und beim Kriechen bedarf es einer Vorzugsrichtung der Oberflächen. Unser Glückwunsch geht an Issa und Ferhad, sie freuen sich über 300€ Preisgeld und erreichten den ersten Platz, was bislang von JAG-Schülern unerreicht war. Julian und Maximilian schafften es auf den dritten Platz und freuen sich mit ihrer Zahnbürstenkonstruktion über 100€ Preisgeld.
Bereits am Tag zuvor waren sechs Teams mit einer Klapppapierbrücke zum Campus nach Duisburg gefahren. Rund um das dortige Schützenzelt erlebten sie ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Laborführungen und interessanten Vorlesungen. Bei dieser eher schnell zu bewältigenden Aufgabe war die Konkurrenz sehr groß und so gab es noch immer einen großen Abstand zwischen der leichtesten Brücke unserer Teams (52g) und der Gewinnerbrücke (8g).
Die Wasserrakete mit Fallschirm gehörte schon immer als Aufgabenstellung zum Repertoire des Wettbewerbs. Die Fallschirmkonstruktion von Jonathan, Jan und Eymen funktionierte genau wie der Start zuverlässig. Leider sind nur die Bedingungen vor Ort immer etwas anders als zu Hause und so verformte sich die dünnwandige Wasserflasche beim Druck und verlor die geradlinigen Flugeigenschaften. Im letzten Jahr hatte die Flasche noch gehalten, sind die neuen Wasserflaschen zwecks Einsparung von Material vielleicht dünnwandiger geworden?
Einmal freestyle, immer freestyle: Im nächsten Jahr greifen die drei nochmal an und werden es sicherlich auch irgendwann aufs Treppchen schaffen. Mit viel Erfahrung und einem kleinen Einblick ins Studienleben am Campus Duisburg gehen die Jugendlichen nun in die Ferien. Gut gemacht und weiter so!
WLT


