Veröffentlicht am 24.03.2026
„Fakt oder Fake: Chancen und Risiken sozialer Medien“ – Ein spannender Elternabend zur digitalen Lebenswelt
WhatsApp, Instagram, YouTube und TikTok sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Doch wie behält man im Dschungel aus Information, Unterhaltung und gezielter Täuschung den Überblick? Anfang März lud unsere Schule zum Themenabend im Rahmen der Reihe „Schule mit Eltern“ ein, um genau diese Fragen zu klären.
Zu dem Elternabend, der unter dem Titel „Fakt oder Fake: Chancen und Risiken sozialer Medien“ stand, begrüßten wir Andreas Ruff, Medienexperte mit langjähriger Erfahrung beim Jugendamt Essen. Vor Eltern der Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 beleuchtete er die faszinierenden Möglichkeiten, aber auch die versteckten Stolperfallen der digitalen Welt, und ging aktuellen Fragen auf den Grund: Was fasziniert Kinder und Jugendliche an sozialen Medien? Wie beeinflusst Künstliche Intelligenz das, was unsere Kinder online sehen, und wem nützen gezielte Täuschungen? Woran lassen sich Deepfakes erkennen?
Die anwesenden Eltern bekamen an dem Abend, der durch die Initiative „Eltern und Medien“ der Landesanstalt für Medien gefördert wurde, einen Einblick in die Reize und Funktionsweise verschiedener „sozialer Medien" wie TikTok, Instagram, Snapchat und WhatsApp. Sie erfuhren, wie einfach Fake-Bilder, -Nachrichten und -Musik mithilfe frei zugänglicher Apps herzustellen sind und was dies in Verbindung mit Algorithmen und „Trends“ für den Feed ihrer Kinder bedeutet.
Die Eltern bekamen aber auch konkrete Tipps zu Sicherheitseinstellungen, Check-Listen, Regeln und Informationen zu Plattformen, über die man sich verlässlich informieren kann. Besonders anschaulich legte der Referent dar, auf welche Fallen Kinder und auch Eltern hereinfallen könnten. Er informierte über Altersbeschränkungen und rechtliche Auswirkungen, wenn diesen zuwidergehandelt wird. Andreas Ruff plädierte für eine offene Gesprächshaltung. Anstatt rein auf Verbote zu setzen, sollten Eltern mit dem Kind regelmäßig das Gespräch über konsumierte Inhalte zu suchen und gemeinsam Regeln (z. B. zu Nutzungszeiten) zu vereinbaren und diese regelmäßig zu reflektieren. Außerdem empfahl Herr Ruff dringend, Inhalte, die gegen Werte und Rechte verstoßen, konsequent zu melden.
Wir danken Herrn Ruff herzlich für diesen anschaulichen und informativen Abend! Wer den Termin verpasst hat oder tiefer in die Materie einsteigen möchte, findet wertvolle Hinweise, Checklisten und Ratgeber auf der Seite der Initiative: www.elternundmedien.de/linktipps. Wir freuen uns schon jetzt auf eine Neuauflage des Themenabends im kommenden Jahr!
ELZ, GU