• Veröffentlicht am 21.05.2019

JIA-Jahrestagung der Deutschen Telekom Stiftung

Lehrer des Josef-Albers-Gymnasiums teilen ihre Ideen zu kooperativen Unterrichtsformen mit Lehrkräften aus dem gesamten Bundesgebiet. Im Netzwerk der Telekom Stiftung gestalteten die Physiklehrer Hendrik Josch-Pieper und Florian Wältring einen Workshop und bereicherten den Austausch über Unterrichtskonzepte. 

Die ertragreiche Reise ins Nürnberger Museum der Deutschen Bahn beinhaltete neben den Workshops auch Denkanstöße in Bezug auf gesellschaftliche Entwicklungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung und die zukünftige Ausrichtung der Schulbildung.

Mit dem Wahlpflichtfach „Ingenieurunterricht“ wurde das Josef-Albers-Gymnasium im Jahr 2010 in das Netzwerk der Junior Ingenieur Akademien (JIA)aufgenommen. Als solche werden Unterrichtskonzepte ausgezeichnet, die einen besonders hohen technischen Bildungsanteil haben und Berufsorientierung durch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern gewährleisten. Die Jahrestagungen ermöglichen den teilnehmenden Lehrkräften einen Blick über die eigenen Schulmauern hinaus, ein Innehalten im Unterrichtsalltag, Wertschätzung für die Arbeit und vor allem einen wissenschaftlichen Blick auf gesellschaftliche Themen. Prof. Dr. Jutta Rump vom Institut für Beschäftigung und Employabitity leitete am Freitag, 10.05., mit einem Vortrag zum „Arbeiten 4.0 und Kompetenzen 4.0“ in eine Diskussion über die Veränderungen der Gesellschaft durch die Digitalisierung ein. Die anschließende Diskussion befruchtete die eigene Auseinandersetzung mit der Frage, was Schulbildung zukünftig ausmachen wird und welche Kompetenzen in der Schulbildung erreicht werden sollten.
Der Samstagvormittag ist den 90-minütigen Workshops vorbehalten. In zwei Workshop-Schienen, die von Netzwerkschulen und Instituten geleitet werden, findet ein Austausch über Konzepte bzw. Ideen für Unterricht und außerunterrichtliche Aktivitäten statt. Das Josef-Albers-Gymnasium hat sich bereits mehrfach in Workshops engagiert, auch in diesem Jahr waren die Rückmeldungen der Teilnehmer positiv. Mit vielen Eindrücken und einem guten Gefühl traten die Physiklehrer am Nachmittag die Heimreise an.


Foto/Text: WLT