• Veröffentlicht am 02.02.2019

Spanisch-Exkursion nach Barcelona

In der Exkursionswoche Mitte Januar trafen sich die zehn Schülerinnen und Schüler des Spanischkurses der Qualifikationsstufe II mit ihren zwei Lehrerinnen E. Diaz Bernardo und M. Husmann am Montagmorgen am Flughafen Düsseldorf, um gemeinsam um 5.15 Uhr nach Barcelona zu fliegen.

Spanisch dort sprechen, wo es gesprochen wird. Das konnten die Schülerinnen und Schüler endlich einmal ausprobieren. Aber sie hatten auch Gelegenheit, diese weltweit einzigartige Stadt zu erkunden und die Schätze der Stadt zu entdecken, die ihre Gastfreundlichkeit, ihre Vielfalt und ihre Kultur in den Vordergrund stellt. Und sie hatten die Möglichkeit, mit Studenten der  Universitat Pompeu Fabra über die katalanische Unabhängigkeitsbewegung zu diskutieren.


Max Griebner aus der Qualifikationsstufe II hat die Erlebnisse der Fahrt zusammengefasst:
Nach der Landung in Barcelona holten wir unsere Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel und machten uns mit dem Zug auf den Weg in die Innenstadt und zum Hostel. Nachdem wir im Hostel eingecheckt und die Koffer abgestellt haben, ging es, nach einem kleinen Frühstück in einem nahegelegenen Café, direkt auf Erkundungstour. Zunächst ging es an den Strand, wo wir sofort die dicken Jacken ausziehen und die Sonnenbrillen aufsetzen konnten. Wir gingen gemütlich an der Promenade in der Sonne bis zum Viertel Barceloneta. Dort teilten wir uns in Gruppen auf, und wir hatten die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Einige liefen den Paseo de Gracia entlang, andere erkundeten das Barrio Gótico, das gotische Viertel oder eine der vielen Markthallen.
Nachmittags trafen wir uns zur Besichtigung der Sagrada Familia, eines von Gaudís bekanntesten Bauwerken. Danach konnten wir zum Hostel gehen, unsere Zimmer beziehen und uns ein wenig erholen.


Abends gingen wir in einer Pizzeria essen und lernten den ehemaligen JAG-Schüler Mario kennen, der das Programm in der Uni am nächsten Tag leitete.
Der Dienstag startete auch früh. Um 9.30 Uhr mussten wir pünktlich im Park Güell sein. Ein Park, der ebenfalls von Gaudí erbaut wurde. Wir erkundeten den außergewöhnlichen Park und anschließend gingen wir auf einen Aussichtspunkt, von dem man über die ganze Stadt gucken konnte. Danach hatten wir wieder Freizeit.


Am Abend trafen wir uns wieder und fuhren gemeinsam zur Universitat Pompeu Fabra, wo wir uns mit spanischen Studenten der Fakultät der angewandten Sprachen über das spanisch-katalanische Verhältnis und die katalanische Unabhängigkeitsbewegung austauschten. Für die Schülerinnen und Schüler war es eine sehr gute Abiturvorbereitung. Im Laufe des Abends entwickelten sich dann auch privatere Gespräche. Nach der Uni sind wir noch Pintxos, also Tapa-ähnliche Gerichte, essen gegangen. Es war ein lustiger und interessanter Abend.
Am letzten Tag hatten wir noch Zeit, um durch die Stadt zu gehen und uns weitere Sehenswürdigkeiten, wie La Pedrera oder La Casa Batló, weitere Gaudi-Bauwerke, anzusehen. Es blieb auch noch Zeit fürs Essen oder um Andenken zu kaufen. Dann ging es auch schon zum Flughafen und wir flogen nach drei intensiven Tagen erschöpft aber zufrieden zurück ins kalte und verschneite Deutschland.
Hasta la vista, Barcelona!
DIA/KK