Kunst

 

Das Fach Kunst

Das Fach Kunst vermittelt den Schülerinnen und Schülern im Laufe der acht Schuljahre den Umgang mit 'Bildern', wobei der Begriff alle Arten von visuellen Kunstwerken, Bildwelten der Alltagskultur und der eigenen künstlerischen Gestaltung beschreibt. Dazu werden die traditionellen Kunstformen Malerei, Grafik, Plastik, Architektur und Fotografie genauso im Unterricht behandelt wie neuere Kunstrichtungen, z.B. Installationen, Konzept-Kunst und Kunst mit den sogenannten „Neuen Medien“.

Im Kunstunterricht geht es um die Ausbildung des selbstbestimmten, ästhetischen Denkens und Handelns der Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Wahrnehmung, Gestaltung und Reflexion.

Grundsätzlich hat das Fach den Anspruch, den Lernenden in der Unter- und Mittelstufe durch den vielfältigen Umgang mit Materialien, Werkzeugen und Gestaltungsverfahren zunächst grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten bei der Produktion eigener Werke beizubringen. Dabei werden bei den praktischen Aufgabenstellungen sowohl das Sehen und die Fähigkeit zur Rezeption (bewusste Wahrnehmung) wie auch die Fähigkeit zur Reflexion bei der Suche nach kreativen Gestaltungslösungen geschult. Hierbei ist die eigenständige Entwicklung von ersten Ideen, Skizzen und Entwürfen bis hin zur Ausgestaltung und Präsentation der Ergebnisse von hoher Wichtigkeit.

Außerdem ist es auch das Ziel, Bildinhalte in Sprache umzusetzen, d.h. Kunstwerke zu interpretieren und ihre Wirkung auf den Betrachter zu „versprachlichen“ wie auch einen sprachlichen Ausdruck für die eigenen Werke zu finden. Zunehmend gewinnt der Bereich der Analyse von Bildern vor allem in der Oberstufe an Bedeutung und die Schüler und Schülerinnen lernen, Bilder differenziert wahrzunehmen, zu beschreiben, zu untersuchen und zu deuten.

 

Kunst am Josef-Albers-Gymnasium

Die Fachschaft Kunst besteht aus mittlerweile sechs voll ausgebildeten Kunstpädagogen und ist damit in der Lage, das Fach Kunst von der Stufe 5 bis zum Abitur durchgängig zu unterrichten.

Für die Arbeit stehen vier Kunsträume (Altbau + Neubau) zur Verfügung. Die Ausstattung deckt alle für die Behandlung der Themenvorgaben erforderlichen Werkzeuge und Medien von Druckerpresse, Brennofen bis zum vernetzten Computer mit Beamer ab.

Für die Präsentation der Unterrichtsergebnisse (z.B. bei "Kunst und Töne") steht der Fachschaft ein extra dafür eingerichteter Ausstellungsraum zur Verfügung, der freundlicherweise u.a. mit Mitteln des Fördervereins eingerichtet wurde (Hängevorrichtungen, Galerie-Bilderrahmen sowie eine spezielle Lichtanlage).

 Extern arbeitet die Fachschaft mit verschiedenen Institutionen der Stadt zusammen:

  • dem Quadrat (Josef-Albers-Museum)
  • der Kulturwerkstatt
  • dem „Jungen Museum“
 Themen und Inhalte des Kunstunterrichts
 

Schulinterne Lehrpläne für das Fach Kunst

Curriculum Kunst (Kurzversion) 2018 

 

Kunstnews

Oktober 2018

Stadtarchiv Bottrop

Nach einer Einführung von Frau Biskup in das Arbeiten im Stadtarchiv, hatten die SchülerInnen Zeit in alten Zeitungsartikeln und Büchern, die für sie bereitgestellt wurden, zu stöbern. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

September 2018

Aufbereitung von Geschichte im Museum für Ur- und Ortsgeschichte

Wie Bottroper Geschichte im Museum präsentiert wird, hat sich der Projektkurs genauer angesehen. Dabei wurde die Präsentation von Alltagsgegenständen aus der Urgeschichte Bottrops in Vitrinen, an den Wänden, auf Sockeln, die ständige Chronologie als Ordnungsprinzip, aber auch ein Raum, der von Frau Sandfort liebevoll als Kuriositätenkabinett bezeichnet wurde, da dort von der Brabus Felge bis zum Bottroper Bierkrug ein Konglomerat von Bottroper Vergangenheit gezeigt wird, genauer betrachtet. 

 

 

 

Start des Projektkurses – "Erzähl mich jez bloß nich irgendwelche Dönekes, sondern tuma endlich Butter bei de Fische."

Am 3. September lud die Historische Gesellschaft Bottrop e.V. und der LWL 32 Schülerinnen und Schüler des JAG in den außerschulischen Lernort Malakoffturm ein. Neben den ehemaligen, uniformierten Reviersteigern waren Vertreter der Historischen Gesellschaft und des städtischen Denkmalamtes vor Ort, um den Schülern/Schülerinnen die Geschichte des Malakoffturms und der "kleinen Leute" näherzubringen. Zum Abschluss fand eine Busfahrt durch die Gartenstadt Welheim, eine ehemalige Zechensiedlung, statt. Der Themenspeicher wurde gut gefüllt: Migration unter Tage, Industriedenkmal, Architektur der Zechensiedlung, lauter Döneken ... Welche Geschichten werden die Schülerinnen und Schüler wohl für ihre künstlerische Auseinandersetzung wählen? 

 

 

 

 

 

August 2018

Start des Projektkurses 2018/19 "Geschichte(n) der kleinen Leute"

In Vorbereitung auf das 100-jährige Stadtjubiläum der Stadt Bottrop 2019 führen die SchülerInnen der Qualifikationsphase 2 des Josef-Albers-Gymnasiums den Projektkurs Kunst/Geschichte unter dem Titel „Geschichte(n) der kleinen Leute“ durch. Oberbürgermeister Bernd Tischler unterstützt das Projekt. Als verlässliche und inspirierende Kooperationspartner stehen uns abermals die Historischen Gesellschaft Bottrop e.V., das Stadtarchiv Bottrop und das Josef-Albers-Museum Quadrat zur Verfügung. 

Politiker behaupten gern, sie setzen sich für die „kleinen Leute“ ein. Doch wen meinen sie überhaupt damit? Wer will überhaupt als „klein“ bezeichnet werden? Was meint man mit „klein“? Hilfesuchende, Arme, Facharbeiter, Arbeitslose. Fest steht nur, dass weder Kinder noch Leute von geringer Körpergröße gemeint sind.

Im Projektkurs kann alles und jeder damit gemeint sein. Die Lernenden sollen sich eine Person, eine Personengruppe aus Bottrop suchen und sich Geschichten erzählen lassen, dokumentieren und dann in eine künstlerische Arbeit transferieren. Zur Verfügung stehen unterschiedliche Medien, Genres, Gattungen wie Zeichnung, Malerei, Fotografie, Film, Performance, Epik, Skulptur/Plastik, Architektur, Portrait, Poesie, Landschaft, Stillleben, Street Art, ...

Das Projekt findet seinen Höhepunkt und gleichzeitig auch Abschluss in einer Vernissage am 04. April 2019 im Industriedenkmal Malakoffturm. Die Ausstellung endet am 13. Mai 2019. Zur Vernissage erscheint eine Dokumentation aller Arbeiten. 

Da der Kurs dieses Jahr aus mehr als 30 Lernenden besteht, wird er von zwei Kunstlehrern geleitet: von Herrn Kyon und Frau Hüttermann.

Und um es mit Julia Engelmanns Worten abzuschließen:  

„[...] also lass uns doch Geschichten schreiben, die wir später gern erzählen [...]“ 

 

Erster Termin: Montag, 03.09.2018, 14:15 Uhr im Malakoffturm

Erste Begegnung mit der Historischen Gesellschaft, Geschichte des Industriedenkmals Malakoffturm (Ausstellungsort), Einführung in das Thema „Geschichte(n) der kleinen Leute“

weitere Termine:

Montag, den 17.09.2018, 14:15 Uhr in den Kursräumen 1.62 und 1.63

Montag, den 24.09.2018, 14:15 Uhr im Quadrat, Führung Museum für Ur- und Ortsgeschichte

Montag, den 01.10.2018, 14:15 Uhr im Stadtarchiv Gruppe 1, 15:00 Uhr Gruppe 2

Montag, den 08.10.2018, 14:15 Uhr in den Kursräumen

Montag, 29.10.2018, 14:15 Uhr im Quadrat, Führung zu Tobias Pils, Bernhard Fuchs, Justin Matherly: Alltäglichkeiten in den Medien Malerei, Fotografie und Skulptur.

Fr. Hüttermann

 

Juli 2018

Projekttage – gestaltungspraktische Projekte

Mahlzeit – Esswaren auch Ton gestalten und bemalen 

Angelehnt an verschiedene Arbeiten des Künstlers Claes Oldenburg haben die Schülerinnen aus der Jahrgangstufe 5-8 an zwei Tagen täuschend echte Esswaren aus Ton gestaltet, bemalt und in Szene gesetzt. Die Eindrücke des Projektes wurden von zwei Schülerinnen wie folgt festgehalten:

 „Am ersten Tag haben wir uns nach einer kurzen Einführung überlegt, was wir aus dem Ton formen möchten. Danach haben wir unsere verschiedenen Ideen aus Ton gestaltet. Dabei waren verschiedenes Obst und Gemüse sowie Fast Food und Süßwaren am beliebtesten. Wir mussten besonders darauf achten, dass die Übergänge zwischen den einzelnen Tonstücken gut gelingen, damit der Ton nach dem Trocknen nicht zerbricht.

Das Projekt war im Vorfeld sehr schnell ausgebucht und wurde von Frau Müller geleitet. Sie war sehr nett und hat uns sehr viel Unterstützung bei der Gestaltung der einzelnen Ideen geboten. Außerdem hat sie unsere Namen schnell auswendig gelernt.

Am zweiten Projekttag haben wir dann zunächst unsere Lebensmittel aus Ton mit weißer Farbe grundiert. Nachdem die Kuchenstücke, Muffins, Donuts, Pommes etc. getrocknet waren, wurden diese mit Acrylfarbe bemalt. Dank der weißen Grundierung haben die bunten Farben schön geleuchtet. Wir waren stolz, dass unsere Lebensmittel nun so aussahen, wie wir sie uns vorgestellt haben.

Anschließend haben wir das Tonessen noch mit einer Kamera vor einem schwarzen Hintergrund fotografiert. Zusätzlich hat Frau Müller eine Softbox für die Beleuchtung geholt.

Abschließend haben wir noch über die Wir sind bunt – Gala gesprochen und die Präsentation unserer Lebensmittel aus Ton geplant.“         

Julia Staerkert und Mischa Pyrchalla, Klasse 5d

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Pixel Art
 
Pixel Art ist eine Stilrichtung in der digitalen Kunst, die Rastergrafiken verwendet und dabei das beschränkte Auflösungsvermögen von Bildschirmen als Stilmittel bewusst herausstellt. An drei Wänden haben die Schülerinnen und Schüler begonnen bekannte Meisterwerke der Kunstgeschichte im Pixelformat  zu gestalten. Im kommenden Schuljahr werden diese Schülerinnen und Schüler in der AG Schulgestaltung die Möglichkeit bekommen, ihre Arbeit zu beenden. 
Konzentriert haben die SchülerInnen Farbfeld für Farbfeld angemischt und an die Wand gebracht. Hierbei haben sie unter anderem gelernt, wie man Farben auf einer Palette anordnet, wie man mischt und Farbnuancen weiterentwickelt. Auch wenn die Arbeit noch nicht vollendet ist, erkennt man bereits die "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci, "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" von Jan Vermeer und "Der Sohn des Menschen" von Rene Magritte. 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Juni 2018

Absurde Verpackungen


Auch in diesem Jahr haben einige 9. Klässler "Absurde Verpackungen" erstellt. Den Skittles-Converse, die Marlboro-Mundspülung, Funny-Frisch-Deo... unseren Schülern sind wieder einmal einige sinnlose, unvernünftige und widersinnige Konzepte eingefallen. Hier seht ihr eine Auswahl.

 

 

 

 

Mai 2018

Die Kunst-Referendare sind da!

Die Fachschaft Kunst heißt die beiden Referendarinnen herzlich Willkommen und freut sich auf die Ausbildungszeit. Hier stellen sich die beiden Künstlerinnen einmal vor:

Mein Name ist Janne Kistner-Bahr (Paraphe: KST) und ich absolviere seit Mai 2018 meinen Vorbereitungsdienst am JAG in den Fächern Kunst und Ev. Religionslehre. Im kunstpraktischen Teil meines Studiums an der Universiät Essen habe ich mich am liebsten mit Malerei beschäftigt. Abstrakte Malerei und spontanen, experimentellen Farbauftrag fand ich immer am spannendsten, da sich hieraus oft unerwartete Möglichkeiten für die Weiterführung eines Bildes ergaben, durch die sich eine Ergebnisoffenheit im Arbeitsprozess einstellte. In Bezug auf die Kunstgeschichte kann ich mich vor allem für Bilder begeistern, die sich durch eine besondere Farbigkeit auszeichnen, wie die Werke Mark Rothkos, William Turners oder Odilon Redons.

 

Ich heiße Sabrine Sahli (Paraphe: SAH) und habe die Fächer Pädagogik und Kunst an den Universitäten Siegen und Essen studiert. Ich freue mich sehr, mein Referendariat am JAG absolvieren zu dürfen. Während meiner kunstpraktischen Ausbildung habe ich neben abstrakter Zeichnung und Malerei vor allem Installationen verschiedenster Art für mich entdeckt. Künstler*innen die mich derzeit besonders inspirieren sind unter anderem Frida Kahlo, Günther Uecker, Fabrizio Corneli und Shizuka Yokomizo. Meine freie Zeit verbringe ich sehr gerne mit Lesen und Handarbeiten. Ich bin sehr gespannt auf die Aufgaben, die in den kommenden Monaten auf mich zu kommen, und freue mich meine Faszination für die Kunst an meine künftigen Schüler*innen weiter zu geben.

 

April 2018

Das Publikum hat entschieden  -  Kunst und Töne 2018

Im April fand nun zum 3. Mal unser Kunstwettbewerb statt. In der Pause unserer Abendveranstaltung „Kunst und Töne“ stellten die OberstufenschülerInnen vielseitige Werke in einer umfassenden Ausstellung aus. Kunstwerke in den Bereichen Grafik und Malerei faszinierten die zahlreichen Besucher, wie zum Beispiel abstrakte Selbstportrait-Gemälde (Q1), Stilllebenzeichnungen (EPH) und Klausurergebnisse der Q1 (auf Leinwand gemalte Eiskunstläuferinnen).

Es wurden nicht nur im Unterricht entstandene Arbeiten präsentiert, sondern auch freie Arbeiten zu eigenen Themen der SchülerInnen wie zum Beispiel eine Frauenfigur mit einem aus Tackerklammern gestalteten Kleid. Weitere Werke entstanden im Projektkurs „Bottrop eine Stadt im Wandel“ von Frau Krahn, in dem sich die SchülerInnen mit dem Thema „Letzte Zeche“ auseinandersetzten. So präsentierte Simon Hasselbeck eine Installation aus einem zertrümmerten Steigerhelm oder die Besucher konnten das Zechen-Memory machen.

Nach einem Galerierundgang hatte nun das Publikum die Qual der Wahl und jeder Besucher musste zwei Werke auswählen, die ihm/ihr am besten gefallen haben.

Es folgte der 2. Konzertteil mit einem abwechslungsreichen Programm aus Nachwuchsmusikern und „alten Hasen“. Erstmalig verzauberte auch eine Harfe die Besucher: Hannah Claaßen (5f) spielte „Ground in F“ von Henry Purcell. Die Austauschschülerin Dascha Vychuzhanova versetzte die Besucher mit ihrer Klavier-Darbietung von „La fille aux cheveux de lin“ von  Claude Debussy in großes Erstaunen.

Am Ende wurden die Sieger des Wettbewerbs geehrt:

Die Gewinnerin war Lynn Quaß (Q2) mit ihren digital gemalten Portraits von berühmten Politikern als Steiger, welche auf dem Jahrbuchcover 2018 erscheinen werden.

Max Spielvogel (Q1) belegte Platz 2 mit seiner Traumlandschaft mit Rakete und dies wird auf dem nächsten Schulplaner abgedruckt.

Weitere Gewinner waren Kira Over  (EPH) auf dem 3. Platz mit einem Stillleben mit Zitronen und ein auf Transparentpapier gezeichneter Menschen-Löwen-Kopf von Nazli Türlü (Q1) auf Platz 4.  Anna Böhms (EPH) Portraitübermalung bekam den 5. Platz.

 

 

SHOOT! SHOOT! SHOOT! 

So lautete der Titel der Ausstellung in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, welche Fotografien der 60er und 70er Jahre aus der Nicola Erni Collection zeigte. Zunächst erhielten die SchülerInnen MSD-Kurses „photography and design“ (Klasse 8 und 9) in einer dialogischen Führung einen guten Überblick über die zahlreichen Fotografien. Es waren sowohl Schnappschüsse von Stars und Ikonen, als auch professionelle Studioaufnahmen von Mode und Models zu sehen, die alle den Geist dieser Zeit verdeutlichten.

Im Anschluss hatten die SchülerInnen noch die Möglichkeit, sich im Fotoatelier des Museums in unterschiedlichen Posen mit außergewöhnlichen Kleidungsstücken und Accessoires dieser Zeit selbst zu inszenieren. So wurde ein Schüler mit einem wuchtigen Pelzmantel und Sonnenbrille zum Star oder eine Schülerin in schrill-bunten Kleidern zur Diva.

 

 

März 2018

Vernissage des Projektkurses (Q2)

Viermal ertönte das Signal im Malakoffturm und das Programm zur Ausstellung mit dem Titel Kinners, jetz is abba Schicht im Schacht konnte mit einem musikalischen Beitrag des Orchesters unter der Leitung von Herrn Holger Klaus beginnen. Die Besucher wurden bereits vor den Türen des Malakoffturms in das Thema eingeführt, indem Sie von den im Spalier stehenden, ehemaligen Reviersteigern mit einem kräftigen "Glückauf!" begrüßt wurden. Die Begrüßung fand durch Herrn Franz Reidick, Vorsitzender der Historischen Gesellschaft e.V., und durch Herrn Bernd Beier, Personaldirektor des Bergwerks, statt. Danach spielte das Orchester, gesanglich unterstützt durch Celine Koczy (Q1) und die Kumpel, "Das Steigerlied" (Arr. Holger Klaus). Und auch die Besucher mit dem ausgeteilten Liedtext gewappnet stimmten mit ein. Im Anschluss würdigte die Kunstlehrerin Frau Katharina Krahn, die Projektleiterin, alle entstandenen gestaltungspraktischen Arbeiten durch die Vorstellung dieser. Tugce Karalioglu und Felix Kubela schilderten aus der Schülersicht die Teilnahme am Projektkurs Bottrop, eine Stadt im Wandel und leiteten zu Jana Christ und Sirin Liebscher und ihrem Wachsbergmann mit dem Titel "Schmelz" über, den die beiden Schülerinnen zur Eröffnung der Ausstellung anzündeten. Nachfolgend konnten die Besucher die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler den ganzen Abend lang betrachten und, da alle KünstlerInnen anwesend waren, in einen interessanten Dialog treten. Als Projektdokumentation wurde ein Katalog erstellt. Die Ausstellung ist noch bis zum 12. April im Malakoffturm zu sehen. 

 


 

 

 

 

 

 





Januar 2018

Zwischen Schnappschuss und Fotografenbild

Im Januar stellten die SchülerInnen des MSD „photography and design“-Kurses die im Kurs entstandenen Fotografien in einer eigenen Ausstellung aus.

Die Achtklässler zeigten ihre Doppelbelichtungsportraits. Es wurden zwei Fotos digital mit einem Bildbearbeitungs-programm zusammen montiert, sodass sowohl das Portrait als auch ein anderes Hintergrundbild zu sehen ist. So entstanden kreative Selbstportraits der Schüler und Schülerinnen, die eben mehr zeigen, als nur die eigene Person.

Auch die "minimal photos", also auf Farbe, Form, Strukturen und Details reduzierte Fotomotive, überzeugten durch ihre Klarheit und Dynamik.  

Schüler und Schülerinnen des 9. Jahrgangs stellten Serienfotos aus. Dies sind mehrere Bilder zu einem Thema, die ihre eigene Geschichte mit mehreren Aufnahmen erzählen, zum Beispiel haben die Neuntklässler mehrere Bildmotive zu Themen wie „red“, „autumn“, „Kaisergarten“ und „waiting“ festgehalten und zu Bildserien arrangiert.

Besonders der Schriftzug „Josef-Albers-Gymnasium“ aus Bildmotiven der Schule sprang den Betrachtern ins Auge.

 

November 2017

Exkursionswoche – Boltanski und Co. mit allen Sinnen wahrnehmen
 
Am 17.11.2017 besuchte der Leistungskurs Kunst (Q2) das K21 Ständehaus in Düsseldorf, um die Aura der Installation des zentralabiturrelevanten Künstlers Christian Boltanski zu erfahren. Das K21 ist ein besonderer Ort für junge, internationale Künstler und für Sammlungsbestände mit Gegenwartsbezug. Über drei Etagen hinweg halten 22 fortlaufend wechselnde Räume intensive  Begegnungen mit Malerei, Skulptur, Fotografie, Film und vor allem raumbezogener Kunst bereit. 
Die Erinnerung, das Vergessen und der Tod sind zentrale Themen Christian Boltanskis. Er möchte den anonymen Toten und den verschwundenen Menschen ein Denkmal setzen. Dafür bedient er sich der Form des Archivs. In seinen „Archiven der Erinnerung“ verwendet Boltanski seit 1969 stets Blechschachteln, Fotos und Archivlampen. Die im K21 gezeigte Installation El Caso („Der Kriminalfall“) ist der Name einer spanischen Boulevardzeitung, die ihr sensationslustiges Publikum mit der detaillierten Beschreibung von Verbrechen lockt. Daraus stammen die Fotografien von Frauen, Männern und Kindern, die – ohne Unterscheidung – sowohl Opfer als auch Täter zeigen. Die Tatortfotografien sind in den Blechdosen aufbewahrt. Die Leinentücher in den Regalen lassen an Leichenschauhaus und Gerichtsmedizin denken. 

 



Neben dieser Installation lernten die Schüler_innen „Das Schattenspiel“ von Hans Peter Feldmann, den kubanischen Künstler Diango Hernandez, Arbeiten von Imi Knoebel, die technisch inszenierte Natur durch LED-Beleuchtung und Lautsprecher von Pamela Rosenkranz und vieles mehr kennen. Im Anschluss an die Führung durch das K21 entwickelten die Schüler_innen eigene Raummodelle im Studio des Museums.

 

Exkursionswoche – Picasso und die Moderne

 

Alle Schüler und Schülerinnen der Q1 machten sich im November auf den Weg nach Köln, um dort im Ludwig Museum Picassos Werke "live" zu sehen. Während einer abwechslungsreichen Führung lernten die Schüler_innen unterschiedliche Werke von Malerei über Zeichnung bis hin zur Plastik des Künstlers kennen und konnten so ihre im Unterricht erlangten Kenntnisse anwenden und vertiefen. Anschließend erforschten sie das Museum noch auf eigene Faust und waren sehr begeistert von der Pop-Art-Ausstellung, die häufig Motive der Alltagskultur, der Welt des Konsums, den Massenmedien und der Werbung zeigt, wobei die Darstellung meist fotorealistisch und oft überdimensioniert erfolgt. So sorgte eine Arbeit für kurze Schrecksekunden: Die absolut lebensecht gestaltete "Woman with a Purse" von Duane Hanson, die wie eine Besucherin an der Museumswand verweilt.

 

 

 

 

 

 

 

Projektkurs Kunst/Geschichte 

In Kooperation mit der Historischen Gesellschaft Bottrop e.V., dem Stadtarchiv Bottrop und dem Josef-Albers-Museum Quadrat sowie dem Museum für Ur- und Ortsgeschichte führen die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 2 des Josef-Albers-Gymnasiums den Projektkurs Kunst/Geschichte unter dem Arbeitstitel „Bottrop – Eine Stadt im Wandel: Die letzte Zeche“ durch. 

 

Im Fokus steht die letzte Zeche des Ruhrgebiets: Das Bergwerk Prosper-Haniel, das Ende 2018 geschlossen wird. Der Kurs wird sich geschichtlich und künstlerisch mit dem Einfluss des Steinkohleabbaus in Bottrop auseinandersetzen. Wie hat sich die Stadt Bottrop gewandelt und was passiert nach 2018 mit der Anlage? Diese und andere Fragen können Grundlage für die Auseinandersetzung mit dem Thema sein. Hierzu werden die Schülerinnen und Schüler zunächst in Kleingruppen bei den unterschiedlichen Institutionen Informationen und Material, das weiter aufbereitet wird, zusammentragen.

Nach einer Inputphase über Künstler wie z.B. Andreas Gursky, die sich ebenfalls mit der Zechenkultur auseinandergesetzt haben, überlegen sich die Schülerinnen und Schüler im nächsten Schritt eigene Ideen für eine künstlerische Auseinandersetzung. Der Kurs kann sich hier an allen zur Verfügung stehenden Medien, Genres, Gattungen bedienen: Zeichnung, Malerei, Fotografie, Film, Performance, Skulptur/Plastik, Architektur, Portrait, Landschaft, Stillleben, Street Art, ...

Alle Arbeiten sowie die schriftlichen Erläuterungen zu den Arbeiten werden in einem Heft gebündelt, das eine weitere Kleingruppe entwerfen und in die Arbeit mit einem professionellen Layout- und Satzprogramm eingeführt wird. Das Projekt endet mit einer dreiwöchigen Ausstellung der Einzelleistungen (Projektdokumentation und schriftlicher Erläuterung) und dem Gesamtergebnis in Form einer gebundenen Ausgabe in dem Industriedenkmal Malakoff-Turm auf der Schachtanlage Prosper II. Die Vernissage ist für den 25.03.2018 angesetzt.

 

September 2017

„‚Glück auf‘ nich ‚Hallo‘ heißt dat!“
 
Die erste Lektion lernte der Projektkurs im Malakoff-Turm der ehemaligen Schachtanlge Prosper II, Schacht 2, am späten Montag Nachmittag sehr schnell. Nach der korrekten Begrüßung der ehemaligen Reviersteiger begann das Interview mit den in schwarz gekleideten Herren und entwickelte sich zu einem interessanten Gespräch mit zahlreichen Ankedoten der ehemaligen Kumpel. Thematisch wurde dabei ein weites inhaltliches Feld aufgemacht. So wurde zum einen der Regiolekt, das Ruhrpott-Deutsch, und die eigene Sprache der Bergwerksleute fokussiert, zum anderen von den „dunklen, dreckigen, feuchten, lauten, staubigen sowie warmen“ Arbeitsbedingungen unter Tage sehr emotionsvoll erzählt. Weitere Aspekte wie eine gute Integration unter Tage, der Spagat zwischen Produktiviät und Sicherheit, Solidarität und Kameradschaft, Unfälle, Ewigkeitslasten uvm. wurden zunächst nur angerissen. 
 
 
Somit hat die erste Phase „Ideenfindung“ des Projektkurses begonnen. Es wird gesammelt, sich mit der Materie auseinandergesetzt, werden Fragen gestellt, um einen Ansatzpunkt für die künstlerische Arbeit zu entwickeln. 
Nächste Woche ist der Projektkurs zu Besuch bei Frau Biskup im Stadtarchiv, welche die KursteilnehmerInnen bereits im Malakoff-Turm während des Treffens der Ahnen- und Familienforscher kennenlernen konnten.
 
 

 

moving is in every direction - Studienfahrt Berlin 
Während der Berlin-Fahrt besuchte der Leistungskurs Kunst von Frau Krahn das Museum Hamburger Bahnhof für Gegenwartskunst. „Enviroments - Installationen - narrative Räume. moving is in every direction“ lautet der Titel der Sonderausstellung hinter dem sich Künstler_innen wie Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Fischli und Weiß, Thomas SchütteI, lya Kabakov, Pipilotti Rist, Bunny Rogers verstecken. Die Ausstellung widmet sich der Geschichte der Installationskunst von den 1960er-Jahren bis heute mit dem Fokus auf erzählerische Strukturen. So durchstreifte der Kurs im Erdgeschoss den Westflügels und die Rieckhallen, in denen Arbeiten präsentiert werden, die sich über die herkömmlichen Formate der Malerei und Skulptur hinaus in den Raum entgrenzen. Als Enviroments, Licht-, Video- Soundinstallationen sowie medienübergreifende Inszenierungen sind sie begehbar (bzw. waren es zu ihrer Entstehungszeit).

  

JULI 2017

Streetart am Josef-Albers-Gymnasium - PASTE UPs

In Anlehnung an den Pariser Streetart-Künstler Charles Leval alias Levalet kreierten die Neutklässler comicartige Paste-ups für die Schulhofmülleimer.

Streetart bedeutet Kunst im öffentlichen Raum. Hier stehen Bildmotive im Vordergrund, im Gegensatz zu Graffiti, wo eher Schriftzüge benutzt werden. Paste-Ups sind auf Papier gezeichnete oder gemalte Kunstwerke, die dann mit Kleister auf Wände, Mülltonnen, etc. angebracht werden.

Zunächst lernten die SchülerInnen den Künstler und seine ungewöhnlichen Paste-Ups kennen. Levalet bezieht in witziger oder absurder Weise die Umgebung seiner Paste-Ups mit ein. So wird ein gewöhnlicher Briefkasten, in den eine Person hineinklettern will, oder ein unscheinbares Rohr, an welchem ein Mann hängt, zum Kunstobjekt.

Nach einer Ortsbegehung skizzierten die Schüler und Schülerinnen ein comicartiges Paste-Up für einen unserer Schulmülleimer. Diese wurden dann maßstabsgetreu umgesetzt und eine Auswahl der besten Arbeiten an die Mülltonnen gekleistert.

 

TAPE ART – kleben, reißen, schneiden

Im Rahmen der diesjährigen Projekttage gestalteten die Jahrgangsstufen 8 bis 11 den Kunsttrakt sowie das Foyer im Neubau kreativ mit dem Klebeband um. Der Begriff Tape Art beschreibt das Kleben von Bildern mit farbigem Klebeband. Entwickelt hat sich diese neue Form des Bildermachens im Kontext der Street Art. Mit Tape Art lassen sich schnell und unkompliziert wiederablösbare Wandbilder gestalten. Nach einer ersten Ideenfindung und dem Entwurf von Skizzen wurden diese auf die Wand übertragen und in einer Kleingruppe mit Tape umgesetzt. Das Foyer und den Kunsttrakt zieren nun neben drei Klassikern aus der griechischen Antike – die Laokoongruppe, die Venus von Milo, der Doryphoros – viele geometrische Formen und vor allem Tiere wie Flamingos, Bär, Panda, Vögel, Fuchs und Hirsch, aber auch Papierflieger und Manga-/Comicfiguren. Außerdem wurden eigene Objekte wie Ordner, Kisten, Spiegel, Metronom, Handyhülle, etc. mit Tape verziert.

 

Die Ergebnisse sowie eine Zeitraffer-Aufnahme  zur Entstehung der griechischen Skulpturen wurden zum Abschluss der Projekttage im Aula-Foyer präsentiert.

 

Upcycling

Upcycling - was ist das?

Upcycling ist mehr als nur Recycling (=Wiederverwertung), denn es ist zusätzlich eine Aufwertung eines Abfallprodukts oder eines scheinbar nutzlosen Gegenstandes.

Warum Upcycling?

In ärmeren Ländern steht Upcycling gezwungenermaßen auf der Tagesordnung. In unserer Wegwerfgesellschaft sind wir es weniger gewohnt Dinge zu reparieren oder anders zu verwenden. Dennoch gewinnt Upcycling auch bei uns immer mehr an Bedeutung, zum Einen durch den Schwund der natürlichen Ressourcen, zum Anderen aber auch durch die Individualität der aus Upcycling entstehenden Produkte.

Upcycling ist also nicht nur umweltfreundlich,sondern auch cool und einzigartig!

 

Projektarbeit:

Als Einstieg haben sich die Schüler und Schülerinnen mit dem Thema „Vermüllung und Ressourcenverschwendung“ in Form eines Quiz auseinandergesetzt. Da wurde zum Beispiel geschätzt, wieviel Müll wir am Josef-Albers-Gymnasium hinterlassen (2000 gr. Müllsäcke im Jahr) oder wie viele Tonnen Müll die Menschheit täglich produziert (3 Millionen Tonnen). Auch bei der Menge Wasser, die für die Herstellung eines T-Shirts  benötigt wird (11.000-15.000 Liter), oder dem CO2-Ausstoß (1400 gefüllte Luftballons ~ ca. 7kg) staunten die SchülerInnen nicht schlecht.

Anschließend wurde der mitgebrachte Müll erst mal gesichtet und Ideen gesammelt, was man alles so damit machen könnte. Zur Inspiration zeigte ich viele Bildbeispiele. Dann legten wir los und upcycelten was das Zeug hielt. Die Schüler und Schülerinnen konnten zum Beispiel Klamotten mit Stofffarbe und Schablonen bedrucken, witzige Flicken aufnähen oder aus einer alten Hose eine Tasche gestalten. Auch aus anderen Müllmaterialien wurde etwas ganz Neues kreiert, zum Beispiel Schmuck (Ketten, Armbänder oder Ohrringe) aus Papier oder kleinen Gegenständen.

Zur Mint-Gala präsentierten wir die Mode, Taschen und den Schmuck mit Info-Postern an einem Upcycling-Stand.

 

MAI 2017

Kunst und Töne - Kreativität ohne Grenzen!
Auch in diesem Jahr überzeugten die Schüler und Schülerinnen bei "Kunst und Töne" wieder mit ihrem Talent und Engagement.
Nach nur 6 Monaten Instrumentalunterricht präsentierte die Fünfklässlerin Sophia Gassong das berühmte Lied "Halleluhjah" von L. Cohen auf ihrer Querflöte. Mehrere Flöten-Ensembles spielten traditionelle und moderne Stücke und wrden zum Teil auch auf dem Klavier von Katharina van Ryn (9a) begleitet.
 Während der Pause eröffnete Frau Krahn die Ausstellung des Leistungskurses. Hier stand das Thema Portrait und Selbstportrait in Anlehung an Rembrandt, Picasso und Dumas im Fokus und die Besucher konnten die Zeichnungen, Radierungen und Malerein der LK-SchülerInnen betrachten. Auch Skizzenbücher und Portfolios luden zum stöbern ein und zeigten den Arbeitprozess während des Unterrichts.
Die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses bantworteten den neugierigen Besuchern zahlreiche Fragen zu ihren Werken. 
Außerdem stimmten die Zuschauer über die Gewinner des Wettbewerbs "Kleine Leute am JAG" ab, bei dem die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler fotografische Arbeiten im Stile des Streetartkünstlers Slinkachu erstellten. Kleine Miniaturfiguren wurden am Josef-Albers-Gymnasium fotografiert, die auf witzige Weise mit ihrer Umgebung und alltäglichen Gegenständen interagieren. Thalea Buchenau und Liv Bednorz (Klasse 5) erhielten mit ihren auf einem Muffin kletternden Figuren den 1. Preis und Viola Jäger (8c) überzeugte mit Figuren, die gemeinsam einen riesigen Stift zum schreiben nutzen. Die Werke werden demnächst auf dem Cover des neuen Schulplaners 2017/2018 bzw. auf dem diesjährigen Jahrbuch zu sehen sein.
Wir gratulieren den Gewinnern und möchten uns bei allen Besuchern für den gelungenen Abend bedanken. 

 

Ausstellung "Tierisches Recycling - Figuren aus Müll"

Die Austellung wurde am 29.3. in der 1. großen Pause im Ausstellungsraum eröffnet und ist  noch bis zum 7.4. zu besichtigen. Die Besucher erwartet ein fröhlich-buntes Arrangement aus Müll-Tieren, welche in witzig-trashiger Art miteinander kommunizieren und das Thema Müll in seinen verschiedenen Facetten thematisieren. Kommt vorbei!
 

 

4.900 Farben zum Quadrat: Josef Albers und Gerhard Richter
Was haben unser Namensgeber Josef Albers und Gerhard Richter, ein zeitgenössischer Künstler, eigentlich gemeinsam? Das hat der Kunst LK unter der Anleitung von Thomas Musehold heute im Josef Albers Museum Quadrat anhand von Albers Originalen und Richter Reproduktionen erörtert. Akribische Anordnungen von Quadraten, das Arbeiten mit industriell hergestellten Farben und mit dem Spachtel, kein klar erkennbarer Duktus sind bei beiden Malern offensichtliche Schnittstellen.
 Wesentliche Unterschiede zwischen den beiden Künstlern stellten die LKler allerdings insbesondere in der Gestaltungsintention fest. Geht es bei Richter darum, einen neutralen Eindruck, eine Einheitlichkeit und Austauschbarkeit der Einzelbilder zu hinterlassen, war es Albers Anliegen in seinen Bildern Musterbeispiele für Farbphänomene wie zum Beispiel den Quantitätskontrast, den Komplementärkontrast, den Kalt-Warm-Kontrast zu erstellen. In der praktischen Atelierarbeit konnten die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Farbquadrat mit Pinsel und/oder Spachtel gestalten, welche am Ende zu einer großen Gruppenarbeit zusammengelegt wurde und zum offenen Austausch anregte.
 
 
LK Kunst - SCHNUPPERSTUDIENTAG an der HBK Essen Kupferdreh
Wie genau ein freies Kunststudium an der Hochschule für Bildende Kunst aussieht, wissen die Schülerinnen und Schüler des LK-Kunst jetzt genau. Prof. Dr. Schneider und Prof. Dr. Bertelsheim stellten dem Leistungskurs das Studium vor, erklärten dabei alles rund um den Kosmos Kunstbetrieb und erläuterten das Berufsbild des Künstlers. Nach einer kurzen Pause begann der praktische Teil des Studientages. Jeweils eine Dreiviertelstunde lang wurde figürlich gezeichnet, fotografiert und gedruckt unter der Anleitung von HBK-Dozierenden. Der LK-Kunst konnte seine Fertigkeiten in der bereits bekannten Technik der Kaltnadelradierung vertiefen. Eine besondere Herausforderung stellte das figürliche Zeichnen mit Modell dar, aber nach kurzer Erklärung des 8-Kopfrasters wurde der Bleistift gezückt, um die Figur auf dem Papier entstehen zu lassen. Besonders die Ratschläge zu einer erfolgreichen Mappe und Bewerbung am Nachmittag waren wertvoll für die Schülerinnen und Schüler.

Der freien Kunst steht die angewandte Kunst gegenüber. Um in dieser Facette der künstlerischen Studienmöglichkeiten ebenfalls einen Einblick zu erlangen, ist eine weitere Exkursion in Planung, die sich mit (Innen-)Architektur, Kommunikationsdesign, Industriedesign, Modedesign und/oder angewandter Fotografie beschäftigen kann.

 

Fotografie-Ausstellung:  double exposure portraits und weitere fotografische Werke

Double exposure portrait - Was ist das eigentlich?

Auf Deutsch = Doppelbelichtungsportraits. Ursprünglich in der analogen Fotografie wurde ein Fotofilm absichtlich nicht weiter transportiert und eben doppelt belichtet. Heute werden zwei Fotos digital mit einem Bildbearbeitungsprogramm zusammen montiert, sodass sowohl das Portrait als auch ein anderes Hintergrundbild zu sehen ist. So entstanden kreative Selbstportraits der Schüler und Schülerinnen, die eben mehr zeigen, als nur die eigene Person.

Im Januar stellten die SchülerInnen des MSD „photography and design“-Kurses die im Kurs entstandenen Fotografien in einer eigenen Ausstellung aus. Des Weiteren waren Fotos zur "minimal photography" und "serial photography" zu sehen.

„minimal“ bedeutet hier so viel wie „einfach, simpel“ und es sind reduzierte Fotomotive, die sich ganz auf die Farbe, die Form, Strukturen und Details beschränken. Dadurch wirken die Fotografien oft wie gemalt, da zum Beispiel nur Farbflächen zu erkennen sind. Manchmal ist es gänzlich unklar, was eigentlich abgebildet ist, da man nur eine Struktur oder Muster erkennen kann. Die MSD-SchülerInnen haben sich in der Bottroper City der „minimal photography“ gewidmet. Das weckt das Interesse des Betrachters und lässt Bottrop mit Blick auf Details ganz anders erscheinen.

Serienfotos sind mehrere Bilder zu einem Thema, die ihre eigene Geschichte mit mehreren Aufnahmen erzählen, zum Beispiel haben die Schüler und Schülerinnen mehrere Bildmotive zu Themen wie „winter“, „shoes“ und „hands“ festgehalten und zu Bildserien arrangiert.

 

Weitere Aktivitäten der Fachschaft Kunst

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15.10.2018 –

Herbstferien vom 15.10. bis 26.10. 2018

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